WENN DIE FETTREDUKTION NICHT GELINGEN WILL

 

Fett abbauen ist gar nicht so einfach und ist von vielen Faktoren abhängig. Unter anderem einem funktionierenden Fettstoffwechsel. Funktioniert der Fettstoffwechsel nicht oder nur eingeschränkt, so ist es praktisch unmöglich sein Gewicht zu reduzieren. Warum das so ist?

Fette werden ausschliesslich mithilfe von Sauerstoff in den Mitochondrien einer Zelle verstoffwechselt. Ist dieser Weg blockiert, so kann der Körper Fett nicht als Energiequelle nutzen. 

Zusätzlich erschwert wird das Abnehmen, wenn ein Mangel an Schlaf und Bewegung, wichtigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen dazu kommt und unsere Zellen stressen. Mit der Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie – kurz IHHT – behandeln wir einen sehr wichtigen Teil in den Körperzellen: die Mitochondrien. Die Methode setzt auf wechselnde Sauerstoffzufuhr und Sauerstoffentzug. Damit verbrennen Sie plötzlich im Schlaf Ihr ungesundes Körperfett!

AB Training

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WAS BRAUCHT ES ALLES, DAMIT FETTE IN DEN MITOCHONDRIEN VERSTOFFWECHSELT WERDEN?

  • Gesunde, leistungsfähige Mitochondrien
  • Optimale Sauerstoffverwertung in den Zellen
  • Genügend Vitamine und Mineralstoffe für die Atmungskette (der Prozess der Fette mithilfe von Sauerstoff in Energie umwandelt)
  • Genügend Omega 3 Fettsäuren
  • L-Carnitin als Transportmolekül um Fette in die Mitochondrien einzuschleusen
  • Einen Körper frei von Stress
  • Optimale Säure/Basen Balance im Körper

Hier erfahren Sie einiges über Ihre Zellen - kurz und einfach erklärt.

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GESCHÄDIGTE ZELLEN = SCHLECHTE FETTREDUKTION

 

Mitochondrien werden im Lauf der Zeit durch den Alterungsprozess sowie unseren Lebensstil stark beeinträchtigt. Die Folge ist eine Schädigung der Mitochondrien, die heute bei jedem dritten Menschen ab 20 Jahren feststellbar ist. Hormonstörungen, Diabetes Typ II, Bluthochdruck und Übergewicht sind zu über 90 Prozent auf einen Energiemangel in den Mitochondrien zurückzuführen. 

Beschädigte Mitochondrien lassen sich nicht reparieren. Dies deshalb weil neue Mitochondrien durch Wachstum und Sprossung entstehen, d.h. sie kopieren sich immer wieder selbst. Nun kann verständlicherweise ein beschädigtes Mitochondrium nur eine unvollkommene Kopie produzieren. Aus ihr wiederum entsteht später die Kopie der Kopie, die noch um ein Vielfaches schlechter ausfällt und so weiter. Hinzu kommt, dass sich beschädigte Mitochondrien schneller vermehren als unbeschädigte.

Die Zahl der unvollkommenen Mitochondrien steigt - und mit ihnen die Last des oxidativen Stresses in der Zelle, da beschädigte Mitochondrien eine grössere Mengen an freien Radikalen produzieren. Ein überhöhtes Mass an oxidativem Stress führt schliesslich zu der Schädigung weiterer, bislang gesunder Mitochondrien. Ein Teufelskreis- denn je mehr geschädigter Mitochondrien vorhanden sind, desto weniger kann der Körper Fette als Energiequelle nutzen.

OPTIMALE SAUERSTOFFVERWERTUNG

Nur wenn genügend Sauerstoff in die Zellen gelangt, so können Fette in den noch gesunden Mitochondrien als Energiequelle genutzt werden. Oft ist dieser Sauerstofftransport bei vielen eingeschränkt. Gründe dafür sind: 

  • Eisenmangel
  • Eiweissmangel
  • Übersäuerung
  • Ablagerungen an Gefässwänden
  • Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen die für die Atmungskette benötigt werden
  • Oberflächliche Atmung
  • Rauchen
  • Geschädigte Zellwände
  • Geschädigte Mitochondrien


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VITAMINE UND MINERALSTOFFE FÜR DIE ATMUNGSKETTE

Die Atmungskette oder Krebs-Zyklus ist ein komplizierter Prozess, der unter anderem Fette in Energie umwandelt. Damit dies funktionieren kann sind folgende Nährstoffe von entscheidender Bedeutung: 

  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Vitamin B3
  • Vitamin B5
  • Vitamin B6
  • Vitamin C
  • Magnesium
  • Mangan
  • Zink
  • Kupfer
  • Q10 Coenzym
  • Omega 3

Studien zeigen, dass wir in unseren Breitengraden oft zu wenig folgender Vitamine und Mineralstoffe zu uns nehmen: Zink, Vitamin B6; bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten oder der Antibabypille zusätzlich: Vitamin B1, Vitamin B2, Magnesium.

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DIE WIRKUNG VON MITOCHONDRIALEM ZELLTRAINING:

  • Mehr Zellenergie (ATP)
  • Mehr Schutz vor oxidativem Stress durch Stimulation 
    des körpereigenen Q10
  • Stärkung des Immunsystems
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
  • Steigerung der physischen und mentalen
    Leistungsfähigkeit
  • Verbesserung der Stressresistenz
  • Verkürzung der Regenerationszeiten
  • Unterstützung bei Gewichtsabnahme durch
    Aktivierung des Fettstoffwechsels
  • Balancierung der Hormonproduktion
  • 70% höhere Fettverbrennung

Hier erfahren Sie einiges über Ihre Zellen - kurz und einfach erklärt.

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FETTSTOFFWECHSEL: Fallbeispiel einer Teilnehmerin (VORHER - NACHHER)

 

Vor der IHHT Behandlung: Der Stoffwechsel zeigt, dass der Körper durch Stress viel Glukose produziert, welcher vom Körper nicht vollständig abgebaut werden kann. Die Glukose führt bei dieser Patientin zu Schäden an den Gefässen, Zellwänden und Mitochondrien.

Da der aerobe Stoffwechsel nicht funktioniert, muss die Energie anaerob im Zellplasma einer Zelle produziert werden. Als Nebenprodukt dieser Energieproduktion fallen Milchsäure und Laktat an. Die Säure reduziert den ph-Wert einer Zelle - sie übersäuert. In einem übersäuerten Milieu wird die Enzymproduktion stark reduziert, was sich negativ auf den Stoffwechsel und den Sauerstofftransport auswirkt.

Der Sauerstoff der die Patientin einatmet kommt somit nicht an den Zellen an. Entsprechend hat die Patientin KEINEN Fettstoffwechsel. Egal was sie tut, sie kann kein Fett abbauen.

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Nach 15 IHHT Sitzungen hat die Patientin wieder einen voll funktionierenden Fettstoffwechsel. In Ruhe werden nun 100% der Energie aus Fetten gedeckt. Die Glukose wurde abgebaut, der Sauerstofftransport in die Zellen ist optimal und die Säure wurde komplett abgebaut.

Das einzige Problem ist noch der vorhandene Stress. Hier muss noch eine Lösung gesucht werden, damit die gesunden Zellen nicht wieder geschädigt werden. Das erste Mal seit langer Zeit kann die Patientin ihr Gewicht reduzieren. Durch eine negative Kalorienbilanz und eine ausgewogene, basische Ernährung, sowie sportlicher Aktivität schmilzt nun das Fett

 

pflegen Sie Ihre Mitochondrien gut!

 

Omega 3 Fettsäuren sind wichtig für den Aufbau der inneren Mitochondrien Membrane. Neben anderen Fetten umhüllen sie zudem die Enzymproteine der Atmungskette, wirken als Gleitschiene für Sauerstoff und sichern die Funktion von Transportermolekülen.

Ohne diese Fette funktioniert die Atmungskette nicht. Entscheidend ist, dass die Omega 3 Fettsäuren EPA und DHA vorhanden sind. Die wichtigsten Quellen für DHA und EPA sind fettreiche Kaltwasserfische wie Lachs, Makrele, Hering, Sardine und Thunfisch.

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EIN KÖRPER FREI VON STRESS

Chronischer Stress blockiert den Fettstoffwechsel und schädigt Gefässe, Zellwände und Mitochondrien. Chronischer Stress bewirkt die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Cortisol bringt den Körper dazu Glukose für den Ernstfall zu produzieren. Der Körper wird buchstäblich mit Glukose überflutet.

Die Glukose führt dazu dass der Fettstoffwechsel zum Erliegen kommt. Ebenfalls greift der Zucker die Gefässwände, Zellwände und die Mitochondrien an, was sich negativ auf den Zellstoffwechsel auswirkt. Stress entsteht immer wenn der Organismus überfordert wird und seine Funktionen nicht mehr aufrecht erhalten kann. Faktoren die im Körper Stress auslösen sind: 

PSYCHISCHER STRESS

  • Beziehungsstress
  • Stress an der Arbeit
  • Depressionen

KÖRPERLICHER STRESS

  • Übertraining
  • Lange Arbeitszeiten

MANGELERNÄHRUNG

  • Vitaminmangel
  • Mineralstoffmangel
  • Mangel an Omega 3
  • Eiweissmangel

DIÄTEN

  • Diäten bedeuten immer Stress für den Körper

ENTZÜNDUNGEN IM KÖRPER

  • Hohe Ansammlung von freien Radikalen
  • oxydativer Stress
  • Angegriffene Zellwände durch chronischen Zuckerüberschuss
  • Hoher Anteil an Körperfett

OPTIMALE SÄURE/BASEN BALANCE

Eine Übersäuerung auf Zellebene reduziert die Enzymproduktion. Enzyme regulieren alle Stoffwechselvorgänge. Können sie nicht in genügender Menge produziert werden, so laufen viele Stoffwechselfunktionen nur noch eingeschränkt ab. Die Sauerstoffversorgung wird bei einer Übersäuerung negativ beeinflusst. 

L-CARNITIN ALS TRANSPORTMOLEKÜL

L-Carnitin wird benötigt um langkettige Fettsäuren in die Mitochondrien zu transportieren. Der Körper nimmt den grössten Teil von L-Carnitin über tierische Lebensmittel auf, kann jedoch auch L-Carnitin mithilfe der Aminosäuren Methionin und Lysin bis zu einem gewissen Grad selber herstellen. Bei Vegetarier und Veganer ist oft eine Supplementierung zu erwägen. 

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